Donata und ihre Gefährtinnen

Donata und ihre Gefährtinnen

Donata und ihre Gefährtinnen

Thale Lind

Erst waren es nur Einzelne, dann aber immer mehr, die in Rom ab dem Jahr 33 n. Chr. erst ahnten, bis es ihnen zur Gewissheit wurde, dass dem Schatten des römischen Herrschaftsglaubens, der auf Macht, Unterdrückung und auch Bereicherung im Diesseits beruhte, ein Licht anderer Qualität entgegentrat. Sich mit ihm zu verbinden hatte in dieser Zeit einen sehr hohen Preis.
So begannen Donata, ihre Gefährtinnen und andere, eine urchristliche Gemeinde zu formen, die sie nicht in eine andere Welt versetzte, aber in eine andere Art innerer Gewissheit, so dass selbst in der äußeren Wirrnis, der Willkür und in dem herrschenden Unverständnis sie in ihrem unerschütterlichen Glauben blieben, auch für den Preis des Martyriums.
Thale Linds historische Erzählung basiert auf der verbürgten Eintragung im Ökumenischen Heiligenlexikon über diese als erste Märtyrerinnen Roms verehrten Frauen. Sie vollzieht deren mögliche Lebensgeschichte nach, da die tatsächliche unbekannt ist. Die Ereignisse jener althistorischen Zeit lassen mögliche Lebenspanoramen aufleuchten.

Rezension in Bälde

One comment

Add a Comment