Donata und ihre Gefährtinnen

Donata und ihre Gefährtinnen

Donata und ihre Gefährtinnen

Thale Lind

Erst waren es nur Einzelne, dann aber immer mehr, die in Rom ab dem Jahr 33 n. Chr. erst ahnten, bis es ihnen zur Gewissheit wurde, dass dem Schatten des römischen Herrschaftsglaubens, der auf Macht, Unterdrückung und auch Bereicherung im Diesseits beruhte, ein Licht anderer Qualität entgegentrat. Sich mit ihm zu verbinden hatte in dieser Zeit einen sehr hohen Preis.
So begannen Donata, ihre Gefährtinnen und andere, eine urchristliche Gemeinde zu formen, die sie nicht in eine andere Welt versetzte, aber in eine andere Art innerer Gewissheit, so dass selbst in der äußeren Wirrnis, der Willkür und in dem herrschenden Unverständnis sie in ihrem unerschütterlichen Glauben blieben, auch für den Preis des Martyriums.
Thale Linds historische Erzählung basiert auf der verbürgten Eintragung im Ökumenischen Heiligenlexikon über diese als erste Märtyrerinnen Roms verehrten Frauen. Sie vollzieht deren mögliche Lebensgeschichte nach, da die tatsächliche unbekannt ist. Die Ereignisse jener althistorischen Zeit lassen mögliche Lebenspanoramen aufleuchten.

 

Der Autor:

 

 

Der Autor ist in Düsseldorf aufgewachsen und studierte dort. Berufsbezogen arbeitete er fortwährend in sozialen Tätigkeitsfeldern, was seinen Sinn für die verdeckten Fragen schärfte, die häufig hinter tragischen, stillen oder scheinbar unwesentlichen Biographien Einzelner stehen. Das Interesse literarisch zu arbeiten begleitete ihn seit seiner Jugendzeit und ließ ihn einen akademischen Studiengang „Literarisches Schreiben“ absolvieren. Er verfasste Lyrik, Essays und Prosatexte. Thale Lind legt mit dem Roman „Donata und ihre Gefährtinnen“ seine erste historische Erzählung vor, in der dem unbekannten Leben der ersten christlichen Märtyrerinnen Roms eine mögliche Gestalt gegeben wird, eingebunden in die bedeutenden Ereignissen der Zeitenwende und der Römischen Kaiserzeit, die das 1. Jahrhundert n. Chr. historisch bestimmten. Der zugrunde gelegte Hintergrund der Erzählung aus dieser Epoche des Altertums ist faktenorientiert verfasst, jedoch ohne Anspruch auf historische archäologische Vollständigkeit und religionswissenschaftlich theologische Auslegungsrichtigkeit.

 

Rezensionstitel: Eine beeindruckende historische Erzählung

5 Sterne

 

Das Cover:

 

Das Cover in seiner braunen Farbe, den Steinen und der gezeichneten Frau ist eine in sich stimmige Präsentation, die Zusammen mit dem Klappentext ansprechend die Leselust weckt.

 

 

Die Geschichte:

 

Da es sich um ein historisches Buch handelt, nehme ich als Inhaltsbeschreibung den ausführlichen Klappentext, da es eine kleinere Geschichte ist und ich nicht Spoilern möchte.

Erst waren es nur Einzelne, dann aber immer mehr, die in Rom ab dem Jahr 33 n. Chr. erst ahnten, bis es ihnen zur Gewissheit wurde, dass dem Schatten des römischen Herrschaftsglaubens, der auf Macht, Unterdrückung und auch Bereicherung im Diesseits beruhte, ein Licht anderer Qualität entgegentrat. Sich mit ihm zu verbinden hatte in dieser Zeit einen sehr hohen Preis.
So begannen Donata, ihre Gefährtinnen und andere, eine urchristliche Gemeinde zu formen, die sie nicht in eine andere Welt versetzte, aber in eine andere Art innerer Gewissheit, so dass selbst in der äußeren Wirrnis, der Willkür und in dem herrschenden Unverständnis sie in ihrem unerschütterlichen Glauben blieben, auch für den Preis des Martyriums.
Thale Linds historische Erzählung basiert auf der verbürgten Eintragung im Ökumenischen Heiligenlexikon über diese als erste Märtyrerinnen Roms verehrten Frauen. Sie vollzieht deren mögliche Lebensgeschichte nach, da die tatsächliche unbekannt ist. Die Ereignisse jener althistorischen Zeit lassen mögliche Lebenspanoramen aufleuchten.

 

Meine Meinung:

 

Mich hat einerseits der Klappentext total neugierig gemacht und andererseits hat die Skepsis beim Beginn des Lesens um sich gegriffen, weil ich zwar gerne zeitgeschichtliche Bücher lese, aber in der Regel keine die im Jahr 33 n. Chr. ihre Geschichte erzählen. Und dann habe ich mir gesagt, das wird schon. Mit das wird schon, meine ich auch, dass ich noch nie einen historischen Roman dieser Zeit gelesen und rezensiert habe. Ich habe deshalb auch keinen Vergleich, für meine Beurteilung.

Ich bewerte das Buch also nach meinen persönlichen Eindrücken und nach dem was ich beim Lesen gefühlt und gespürt habe.

 

Der Autor sorgt am Anfang mit Auszügen aus der Historie dafür, dass sich kein Berg mit Fragen auftürmt, noch ehe man in die Geschichte eingetaucht ist. Gewöhnungsbedürftig ist die angepasste Sprache, was aber das Buch sehr bereichert und die Authentizität ausmacht. Nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet und in ihren Charakteren sehr überzeugend. Sie gestatten mir, nahe bei ihnen zu sein, und sie lassen mich mit ihnen die fremde Zeit, die Schauplätze und die Geschichte intensiv erleben. Diese Zeitreise war für mich eine neue Erfahrung und eine wirkliche Bereicherung.

 

Fazit: Ein beeindruckendes Buch, das ich nicht mehr aus der Hand gelegt habe, ein Buch, das kurzweilig, voller Spannung, Wissen und guter Unterhaltung ist. Man kann sich also mit dieser Erzählung getrost an dieses Genre trauen und deshalb bekommt es von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung.

 

Heidelinde von friederickes bücherblog

 

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