Die Frauen der Rosenvilla

Die Frauen der Rosenvilla

Die Frauen der Rosenvilla

Teresa Simon

Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis …

Ein herzliches Dankeschön an Teresa Simon.

 

Die Autorin

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

 

Das Cover

Das Cover ist wie bei allen Büchern von Teresa Simon perfekt abgestimmt. In diesem Fall, steht der Blick in den Garten und zum Pavillon im Vordergrund, die beide eine große Rolle spielen. Auch diese Buchpräsentation, animierte mich zusammen mit dem Klappentext, das Buch haben und lesen zu wollen.

 

Rezension „Die Frauen der Rosenvilla“

Rezensionstitel: Ein großartiges Buch

5 Sterne

 

 

 

Die Geschichte (Achtung Spoiler!)

 

Anna Kepler hat die Familienvilla in Dresden wieder in ihren Familienbesitz gebracht. Sie stammt aus einer Schokoladendynastie und betreibt gleich zwei Schokoladengeschäfte. Als sie den Rosengarten, der auch der Villa ihren Namen gibt, neu anlegt, findet der Gärtner eine Schatulle mit dem Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Anna hat noch nie von ihr gehört, ist aber fasziniert von dem was sie da zu lesen bekommt und macht sich auf die Spurensuche. Sie findet ein Familiengeheimnis.

 

Meine Meinung!

 

Ich habe ein signiertes Buch von Teresa Simon gelesen, wofür ich mich noch einmal recht herzlich bedanke. Wie immer ist schon der Prolog der Öffner zur Spannung und garantiert gute Unterhaltung.

Dieses Buch hat mehrere Erzählstränge und mehrere Frauen, die Tagebuchaufzeichnungen vornahmen, welche von Anna erst zugeordnet werden mussten. Dadurch sind die Zeitebenen teilweise sehr weit auseinanderliegend, auch die Protagonisten zahlreicher, sodass man durchaus an der Geschichte dranbleiben und aufpassen muss. Dies wiederum sorgt aber auch dafür, dass die häufigen Perspektivwechsel den Spannungsbogen und die Lust weiterlesen zu wollen extrem hochhalten. Wie gewohnt sind die Figuren perfekt ausgearbeitet und zeigen uns die Vielfalt ihrer Charaktere, die gekonnt in den Lauf der Geschichte eingebunden sind. Die Schauplätze sind sehr intensiv und schön beschrieben, sodass man Freude darin verspürt, mit Anna durch Dresden radeln zu dürfen.

Nichts zu sagen brauche ich zu der feinfühligen, empfindsamen und perfekten Einarbeitung der Zeitgeschichte von Teresa Simon, die es immer wieder schafft, mir die Vergangenheit nahezubringen, in sie einzutauchen zu dürfen und sie zu verstehen. Und das, mit allen guten und schlechten Ausschlägen, die die vergangene Zeit zu bieten hatte. Die Autorin ist diesbezüglich eine Meisterin ihres Fachs. Ihre Sprache ist leicht verständlich, flüssig und verwöhnt mich beim Lesen.

Ich habe die Geschichte in wenigen Urlaubstagen sehr genossen. Ein Buch der Extraklasse. Es war mir ein großes Vergnügen. Vielen Dank. Die am Ende des Buches zur Verfügung gestellten Rezepte, gilt es auszuprobieren.

Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung.

Heidelinde von „friederickes bücherblog“

 

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