Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam

Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam

Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam

Verlieb dich nie in eine Rothaarige! Besonders, wenn sie in der Altstadt von Metropolis
wohnt. Oder im »Sodom & Gomorrha« als Hure jobbt. Denn es könnte sein, dass sie eine
Hexe ist. Dass sie deine zarte Menschenhaut unversehens mit einer Schuppenschicht
überzieht und dich zu ihrem Wachdrachen macht. Dann müsstest du für sie betrunkene
Freier erschrecken, Jungfrauen in Nöten retten, fiese Mafiosi jagen oder dich mit
übereifrigen Staatsanwälten herumplagen. Von den gefallenen Geldgöttern, dämonischen
Heiligen und mordlustigen Magie-Novizinnen, die in den Katakomben der Altstadt auf
dich warten, ganz zu schweigen. Und von der leidigen Sache mit dem Sex.
Hirngespinste? Dummes Zeug? Dann lies doch selber nach, welche haarsträubenden
Abenteuer ein Student der hiesigen Kreisler-Universität unlängst erlebt und unter dem
Pseudonym »Lucius« in einem Weblog festgehalten hat. Genauer gesagt, ein Ex-Student.
Denn in die Universität lassen sie ihn ja nicht mehr. Nicht mit diesem Drachenleib!

Der Autor

Axel Brandt, Dr. phil., geboren 1960 in Zeven (Niedersachsen), ist Lehrer für Latein,
Griechisch und Philosophie in Oldenburg. Er lebt mit Frau und drei Söhnen in einem
kleinen Dorf im Ammerland. Die Erzählung »Wie der Drache zu seinem Personalausweis
kam« ist sein zweiter Roman.
Mit dem vorliegenden Werk, das in der Tradition der autobi- ographischen Tiererzählung
von Apuleius von Madaura bis E. T. A. Hoffmann steht, wird das Genre des
phantastischen Drachenromans von seinen abgedroschenen Klischees befreit, um
komische und erotische Elemente erweitert und stilistisch brillant revitalisiert.

Rezension in Bälde

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