Die ungleichen Gleichen

Die Ungleichen gleichen

Die ungleichen Gleichen

Andreas Lukas

Was geschieht, wenn zwei junge Menschen, sie und er, sich zufällig im Café am Fluss begegnen, beide aus ganz unterschiedlichen Kulturen und fremd in der Stadt?
Ein Einblick in zwei Schicksale – er Flüchtling, sie in ländlicher Umgebung aufgewachsen. Sind diese wirklich so verschieden, wie es zunächst wirkt? Vier Welten im Wechselspiel, im Diskurs, im Gegensatz und in Korrespondenz, die jeweils zurückgelassene und die auf ganz andere Weise unbekannte in dieser Stadt, im Hier und Jetzt. Tut sich eine 5. Welt auf, gar eine gemeinsame?
„Die ungleichen Gleichen“ ist eine wahre Geschichte, weil viele sie so oder so ähnlich erlebt haben und erleben könnten. Sie ist gleichzeitig eine erfundene Geschichte, die Momente festhält, die über eine gelungene Orientierung des Lebens entscheiden können.

 

Der Autor:

 

Andreas Lukas, aufgewachsen unweit der französischen Grenze im Saarland. Er promovierte in Politikwissenschaft und ist lange in der Verlags- und Medienlandschaft tätig als Chefredakteur, Programmchef, Verlagsleiter, Geschäftsführer, Herausgeber und Autor zu Führungs- und Personalthemen. Er schrieb u. a. das vielbeachtete Buch »Abschied von der Top-Down-Kultur – Verantwortungsbewusst führen, besser miteinander umgehen«.

Sein Debütroman »Nie mit, aber auch nicht ohne«, 2017 erschienen, erfuhr eine große Resonanz.

Mit dem zweiten Roman „Die ungleichen Gleichen“ hat er beim Planet Award „Autor des Jahres 2018“ Platz 6 erreicht.

 

Rezensionstitel: Ein Roman mit sehr viel Feingefühl

5 Sterne

 

Das Cover:

 

Ein wunderbares Cover, das in einem Farbenspiel zwei Gesichter gegenüberstellt. Es hat mich sehr angesprochen und eingeladen, das Buch lesen zu wollen.

 

Die Geschichte:

 

Die Geschichte geht der Frage nach, was geschieht, wenn sich zwei Menschen zufällig in einem Café begegnen, wenn sie auch noch von unterschiedlichen Kulturen kommen, und fremd in der Stadt sind. Wenn ihre Lebenswege völlig konträr verlaufen sind. Es ist zugleich eine wahre und eine erfundene Geschichte, weil sie viele Menschen auf diese oder eine ähnliche Art erleben, oder erlebt haben. Kann sich da eine gemeinsame Welt auftun?

 

Meine Meinung!

 

Es ist was ganz anderes. Nicht das Typische eines Romans und doch hat es mich sehr fasziniert. Das sehen sich zwei Menschen in einem Café sitzen, nehmen sich wahr und wiederum nicht so richtig. Aus der jeweiligen Sicht erfährt man nach und nach mehr über dessen Leben. So ist Ann lieblos aufgewachsen und einsam und Dario muss seine Kriegserlebnisse verarbeiten. Ich habe den beiden sehr lange von außen zugeschaut und war dementsprechend etwas weiter weg vom Geschehen. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört. Der Autor schreibt in einer wunderbaren, gut verständlichen Sprache. Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt, der zeigt, dass wir nie wissen, wie es dem Menschen an einem anderen Tisch gerade geht.

Fazit: Ein leiser und ruhiger Roman, der mich sehr bewegt hat. Natürlich erhält er eine ausdrückliche Leseempfehlung.

 

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