Der Sommer der Dünenrosen

Der Sommer der Dünenrosen

Der Sommer der Dünenrosen

Jamie Brenner

Bei Marin Bishop läuft gerade alles schief: Ihre Verlobung platzt, ihre Eltern lassen sich scheiden, und sie verliert ihren Job in einer angesehenen Anwaltskanzlei. Als plötzlich ihre Halbschwester Rachel auftaucht, von deren Existenz Marin nichts ahnte, machen sich die beiden mit Marins Mutter im Schlepptau auf den Weg nach Cape Cod, wo noch mehr Überraschungen auf sie warten. Im Laufe eines turbulenten Sommers kommen lange gehütete Familiengeheinisse ans Licht und führen drei Generationen von Frauen zusammen, bis am Ende alle ihr wahres Zuhause finden.

 

Die Autorin

 

Jamie Brenner wuchs in Philadelphia auf und entdeckte schon als Kind ihre Liebe zu Büchern. Später studierte sie Literaturwissenschaften und ging nach New York, um in der Verlagsbranche zu arbeiten. Heute ist sie selbst Autorin und kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. Jamie Brenner lebt mit ihrer Familie in New York.

 

Rezensionstitel: Ein sommerlicher Lesespaß

 

4 Sterne

 

Das Cover

 

 

Die Abbildung zeigt uns eine Sitzgruppe in Blautönen, Strandtasche und Hut. Zusammen mit dem Klappentext wird auf eine Sommerreise hingewiesen. Jetzt da ich das Buch allerdings gelesen habe, finde ich die Abbildungen etwas zu verspielt, da in der Geschichte zum einen andere kunsthandwerkliche Fähigkeiten im Vordergrund standen und zum anderen die Geschehnisse nicht gerade auf ein lauschiges Sofa einluden. Meines Erachtens insgesamt eine Buchpräsentation, die etwas am Thema vorbeiging.

 

Die Geschichte (Achtung: Spoiler)

 

Marin lässt ihre Hochzeit platzen, weil sie sich in einen Kollegen verliebt hat. Als dies in der Firma herauskommt, verlieren sie und ihr Liebhaber auch noch ihren Anwaltsjob. Und dann taucht auch noch eine vermeintliche Halbschwester mit Namen Rachel auf, die durch einen DNA Test erfahren hat, dass sie den gleichen Vater haben und wer ihre Verwandten sind. Spontan fahren sie zusammen nach Cape Cod zur neuen Großmutter, die dort eine Pension am Meer betreibt, um die Mutter ihres Vaters kennenzulernen. Im Verlaufe des Sommers werden viele Familiengeheimnisse zutage befördert, es wird die Vergangenheit aufgearbeitet und es werden andere Lebenswege eingeschlagen.

 

Meine Meinung

 

Dieser Roman beginnt von der ersten Seite an spannend und interessant. Die Autorin hat wunderbare Figuren erarbeitet, die alle in ihren Charakteren authentisch agieren und den Lesern ihr Innerstes zeigen. Häufige Perspektivwechsel und Rückblenden lassen die Geschichte lebhaft voranschreiten und halten die Spannung aufrecht. Die Autorin schreibt in einer lebendigen, leicht lesbaren Sprache, die dafür sorgt, dass man das Buch nicht zur Seite legen möchte. Die Schauplätze sind harmonisch eingefügt und haben mich als Leserin mit ans Meer und die Umgebung mitgenommen.

Etwas nachdenklich wurde ich, als die Geschichte sich stellenweise von den Hauptfiguren Marin, Rachel und ihrer Großmutter wegbewegte, um sich auch den vielen Problemen anderer Familienmitglieder und Protagonisten zuzuwenden. Es waren mir dann stellenweise etwas zu viele, die da ihr Leben sortieren mussten, weil die eigentlichen Figuren leicht zurückstehen mussten und deren Situationen etwas verflachten. Weniger ist manchmal einfach mehr.

Trotz dieses kleinen Einwandes ist dieses Buch eine moderne Familiensaga die sich wunderbar lesen lässt und gute Unterhaltung bietet. Ein Sommerroman, den ich wärmstens empfehlen kann. Deshalb eine gern gegebene Leseempfehlung.

 

Friedericke von „friedericke bücherblog“

 

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