Das Gutshaus – Stürmische Zeiten

Das Gutshaus Stürmische Zeiten

Das Gutshaus – Stürmische Zeiten

Anne Jacobs

Auf Gut Dranitz läuten die Hochzeitsglocken. Franziska und Walter sind endlich wieder vereint. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die Kinder. Franziska und Walter wollten die Familien vereinen, doch inzwischen herrscht nur Streit. Können Sie das Schicksal beeinflussen, oder ist es wie damals auf der Flucht und während der schrecklichen Zeit des Krieges, als sie Spielbälle der grausamen Umstände waren? Die Erinnerungen lassen sie nicht los, und die Zukunft scheint auf einmal gar nicht mehr so klar …

 

Die Autorin:

 

Anne Jacobs begeisterte bereits mit ihrer Trilogie um Die Tuchvilla die Leser und stürmte die Bestsellerlisten. Mit »Das Gutshaus« knüpft sie an ihre Erfolgstrilogie an und erzählt von einem alten herrschaftlichen Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern und vom Schicksal seiner Bewohner in bewegten Zeiten.

 

Rezensionstitel: Gut Granitz und seine Familie – Teil 2

 

4 Sterne

 

Das Cover:

 

Im Hintergrund das Gutshaus, davor eine Frau, die mit einem Koffer in der Hand durch das Tor geht. Die Rückkehr in das Haus ihrer Jugend. Ich finde es sehr schön und ansprechend und es passt auch sehr gut zum ersten Band. Eine sehr schöne Buchpräsentation.

 

 

Die Geschichte:

 

Franziska ist endlich wieder mit ihrem Walter vereint. Die beiden heiraten und haben einerseits damit zu tun, die eigene Vergangenheit während und nach dem Krieg zu erklären und zu verarbeiten, und andererseits wünschen sie sich ihre Familien zu vereinen. Das allerdings wird nicht ganz einfach, denn die sind zerstritten. Daneben machen immer noch das Gutshaus und seine Sanierung der Familie zu schaffen. So bewegen sie alle sich emotional zwischen der Erinnerung und der Zukunft, was immer wieder zu Problemen führt.

 

Meine Meinung:

 

Ich war auf die Fortsetzung sehr gespannt. Der Einstieg war auch relativ leicht, die Erinnerung an die Figuren und ihre bisherige Geschichte kam schnell zurück und die Protagonisten, die neu hinzukamen integrierten sich problemlos. Dass die Autorin in einer leicht verständlichen und fließenden und spannenden Sprache schreibt wissen wir von vielen Romanen und muss nicht explizite erwähnt werden. Ebenso perfekt sind die Beschreibungen der Schauplätze und die Einarbeitung der Zeitgeschichte, was hier in diesem Buch allerdings nicht ganz so begeisternd rüberkam, weil natürlich die jüngste Zeit nicht mehr so viel Geschichte mit Ausschlägen zu bieten hat. Ich hätte mir mehr Erinnerungen und Neuigkeiten der zurückliegenden Zeit, durch die sympathische Mine gewünscht, die damit die Lücken der Zeitgeschichte hätte auffüllen können.

Franziska fand ich, hatte auch etwas zu viel Abstand zu Walter, und die Probleme um das Gutshaus, sowie die, der anderen Familienmitglieder, waren etwas zu flach.

Das alles ist aber nur meine Meinung und hat mich nicht davon abgehalten, das Buch ohne abzulegen, zu lesen.

Mein Fazit. Nicht ganz so stark wie die Tuchvilla und der erste Band Gutshaus, aber dennoch sehr lesenswert und unterhaltsam.

Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus.

 

Heidelinde von „friederickes bücherblog“

 

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